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Magnesium für besseren Schlaf? Studien, Dosierung und Einnahme

MagnesiumSchlaf

Ein erholsamer Schlaf ist essenziell für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Rund ein Drittel der Deutschen berichtet jedoch von Schlafproblemen. Magnesium ist dabei einer der meistdiskutierten Mikronährstoffe, denn der Mineralstoff spielt eine wichtige Rolle für Nerven und Muskeln. In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über Magnesium und seine Bedeutung für den Schlaf, die richtige Dosierung und worauf Sie bei der Auswahl eines Magnesium-Präparates achten sollten.

Die Bedeutung von Magnesium für den Schlaf 

Magnesium spielt eine wichtige Rolle für Nerven und Muskeln und unterliegt im Körper tageszeitlichen Schwankungen: Der Magnesiumspiegel im Blut ist nachts tendenziell niedriger als tagsüber. 

Als essenzieller Mineralstoff ist Magnesium an zahlreichen enzymatischen Prozessen beteiligt – darunter auch solche, die für Entspannung und den Schlaf relevant sind. 

Nervensystem 

Magnesium ist an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt. Dies ist wichtig, da eine reibungslose Signalübertragung zwischen Nervenzellen eine Voraussetzung für Entspannung und innere Balance ist. 

Wissenschaftler forschen zudem daran, ob Magnesium die Aktivität von Neurotransmittern wie Gamma-Aminobuttersäure (GABA) erhöht. GABA ist ein hemmender Botenstoff im Gehirn, der eine beruhigende Wirkung hat. 

Außerdem wird untersucht, inwieweit Magnesium für die körpereigene Bildung des Schlafhormons Melatonin wichtig ist und, ob es eine Rolle bei der Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus spielt. 

Muskelfunktion 

Magnesium ist wichtig für die Muskelfunktion, weil es ein Gegenspieler von Calcium ist. Calcium löst Muskelkontraktionen aus – Magnesium ermöglicht, dass sich die Muskeln danach wieder entspannen können. 

Nächtliche Wadenkrämpfe, Einschlafzucken oder das Restless-Legs-Syndrom können Hinweise darauf sein, dass die Muskelentspannung nicht vollständig gelingt.

Magnesiummangel und Schlaf: Hängt beides zusammen? 

Schlafstörungen kann ein unspezifisches Symptom eines Magnesiummangels sein. Weitere mögliche Anzeichen sind innere Unruhe am Abend, Nervosität, Kopfschmerzen und Muskelkrämpfe – ebenfalls Faktoren, die den Schlaf beeinträchtigen. 

Folgende Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko für eine unzureichende Magnesiumversorgung: 

  • Ältere Menschen 
  • Menschen mit chronischem Stress 
  • Sportler 
  • Schwangere und Stillende 
  • Personen mit einseitiger Ernährung 
  • Menschen mit erhöhter körperlicher Belastung 
  • Personen, die bestimmte Medikamente einnehmen 

Eine ausreichende Magnesiumzufuhr ist daher eine wichtige Grundlage für das Nervensystem und das allgemeine Wohlbefinden.

Wie Magnesium den Schlaf beeinflusst – was zeigen Studien? 

Die Wirkung von Magnesium auf den Schlaf wird wissenschaftlich untersucht. 

In einer großen Langzeitstudie mit knapp 4.000 Erwachsenen wurde ein Zusammenhang beobachtet zwischen der Magnesiumzufuhr über die Ernährung sowie über Präparate und verschiedenen Schlafparametern: Personen mit einer höheren Magnesiumaufnahme hatten tendenziell eine bessere Schlafqualität und ein geringeres Risiko für eine kurze Schlafdauer von unter sieben Stunden. 

Auch eine systematische Übersichtsarbeit, in der mehrere Beobachtungsstudien und klinische Studien ausgewertet wurden, liefert ähnliche Ergebnisse: In Beobachtungsstudien zeigte sich ein Zusammenhang zwischen dem Magnesiumstatus und der Schlafqualität. Klinische Studien lieferten hingegen uneinheitliche Ergebnisse – dies könnte unter anderem an den eingesetzten Verbindungen liegen. 

Insgesamt deutet die Studienlage darauf hin, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen Magnesium und Schlaf besteht.

Magnesium-Präparate: Welches ist am besten für den Schlaf? 

Grundsätzlich haben organische Magnesiumverbindungen eine hohe Bioverfügbarkeit und werden schnell aufgenommen. Damit sind sie ideal für den Schlaf. Vor allem Magnesiumbisglycinat und Magnesium-L-Threonat sind beliebte Verbindung, wenn es um das Thema Schlaf geht: 

  • Magnesiumbisglycinat ist eine Chelat-Verbindung mit der Aminosäure Glycin. Körpereigenes Glycin wirkt als hemmender Botenstoff im Nervensystem.
  • Magnesium-L-Threonat kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Viele Magnesiumformen erreichen das Gehirn kaum, weil die Blut-Hirn-Schranke den Durchtritt stark reguliert. Magnesium-L-Threonat ermöglicht somit eine höhere Magnesium-Konzentration im Gehirn. 

Welche Magnesiumformen es außerdem gibt und worin sie sich unterscheiden, erfahren Sie ausführlich in unserem Ratgeber zum Thema „bestes Magnesium“. 

FormMed Tipp: Geprüfte Qualität bei Magnesium 

Alle FormMed Magnesium-Präparate unterliegen dem Q360+ Qualitätsversprechen, das für hohe Standards in Bezug auf Reinheit, Qualität und Herstellung steht. Sie werden chargenweise von der GBA Group auf Schwermetalle und Mikroorganismen untersucht, um eine hohe Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Die Herstellung erfolgt nach zertifizierten Qualitätsstandards wie GMP (Good Manufacturing Practice) und IFS Food (International Featured Standard Foods). Zudem sind die Präparate in der Regel frei von Gluten, Laktose, Farbstoffen und künstlichen Aromen.

Dosierung: Wie viel Magnesium für den Schlaf? 

Wie viel Magnesium für den Schlaf sinnvoll ist, kann je nach individuellem Bedarf variieren. In der Regel wird eine Dosierung von 150 bis 300 Milligramm (mg) Magnesium pro Tag empfohlen. Für Erwachsene liegt der tägliche Magnesiumbedarf laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei 300 bis 350 mg pro Tag. 

Bei Schlafstörungen ist es ratsam, die Einnahme von Magnesium auf den Abend zu legen – etwa 1 bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen

Wichtiger Hinweis: Die genannten Dosierungsempfehlungen dienen lediglich als allgemeine Richtlinie. Die individuelle Dosierung sollte in Absprache mit einem Therapeuten erfolgen. Insbesondere bei Vorerkrankungen oder der Einnahme von Medikamenten ist eine ärztliche Beratung wichtig.

Melatonin und B-Vitamine: Magnesium sinnvoll kombinieren 

Magnesium lässt sich gezielt mit weiteren Mikronährstoffen kombinieren, die ebenfalls an Prozessen rund um das Nervensystem und den Schlaf-Wach-Rhythmus beteiligt sind – darunter: 

Melatonin: Das Schlafhormon und seine Verbindung zu Magnesium 

Melatonin wird bei Dunkelheit in der Zirbeldrüse aus Serotonin gebildet und stimmt den Körper auf den Ruhezustand ein. Magnesium ist als Cofaktor an enzymatischen Reaktionen – so auch im Serotonin- und Melatonin-Stoffwechsel beteiligt Ergänzend eingenommenes Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen

B-Vitamine: Unterstützung für Nervensystem und Energiestoffwechsel 

B-Vitamine – insbesondere Vitamin B6 und B12 – sind ebenfalls wichtig für die Funktion des Nervensystems. Im Zusammenspiel mit Magnesium können B-Vitamine dazu beitragen, grundlegende Prozesse im Nervensystem zu unterstützen. Welche Kombination im Einzelfall am besten ist, sollte individuell mit einem Therapeuten abgestimmt werden. 

FormMed Tipp 

Eine wissenschaftlich abgestimmte Kombination kann verschiedene physiologische Prozesse gleichzeitig zu unterstützen. Daher bietet FormMed hochwertige auf unterschiedliche Indikationen abgestimmte Präparate – beispielsweise Schlaf-in-form Drink.

Weitere Tipps für einen besseren Schlaf 

Neben der Einnahme von Magnesium und anderen Mikronährstoffen gibt es noch weitere Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um einen gesunden Schlaf zu unterstützen: 

  • Regelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus: Gehen Sie jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett und stehen Sie zur gleichen Zeit auf, auch am Wochenende. 
  • Entspannungsübungen: Praktizieren Sie Entspannungsübungen wie Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung vor dem Schlafengehen. 
  • Vermeiden Sie Koffein und Alkohol: Koffein und Alkohol können den Schlaf beeinträchtigen. Vermeiden Sie diese Substanzen am Abend. 
  • Schlafzimmer optimieren: Sorgen Sie für eine dunkle, ruhige und kühle Schlafumgebung. 
  • Bildschirmzeit reduzieren: Vermeiden Sie die Nutzung von elektronischen Geräten wie Smartphones und Tablets vor dem Schlafengehen. Das blaue Licht kann die Melatoninproduktion hemmen. 

Eine Kombination aus einer gesunden Lebensweise, einer ausgewogenen Ernährung und einer gezielten Mikronährstoffversorgung kann Ihnen helfen, gut zu schlafen und damit Ihre Lebensqualität zu steigern.

Fazit: Magnesium als natürliche Hilfe für besseren Schlaf? 

Magnesium spielt als essenzieller Mineralstoff eine wichtige Rolle für das Nervensystem. In Studien werden deshalb die Zusammenhänge zwischen Magnesium und einem guten Schlaf untersucht. Dabei steht unter anderem im Fokus, welche Rolle es bei Prozessen rund um die Melatonin-Bildung und den Schlaf-Wach-Rhythmus spielt. Auch mögliche Verbindungen zu Neurotransmittern wie GABA, die an der Signalverarbeitung im Nervensystem beteiligt sind, werden für Magnesium diskutiert. 

Eine Kombination aus einer gesunden Lebensweise, einer ausgewogenen Ernährung und einer gezielten Magnesiumversorgung trägt dazu bei, Nervensystem und Schlaf zu unterstützen – eine wichtige Grundlage für Wohlbefinden und Balance im Alltag. Dabei kann auch die Wahl der Magnesiumverbindung eine Rolle spielen: Magnesiumbisglycinat und Magnesium-L-Threonat werden häufig im Zusammenhang mit dem Nervensystem eingesetzt. Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, um die für Sie optimale Magnesiumversorgung und Maßnahmen zur Schlafförderung zu finden.

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Literatur

Arab, A. et al. (2023): The Role of Magnesium in Sleep Health: a Systematic Review of Available Literature. Biol Trace Elem Res. 201(1):121-128. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35184264/ 

Hausenblas, H. A. et al. (2024): Magnesium-L-threonate improves sleep quality and daytime functioning in adults with self-reported sleep problems: A randomized controlled trial. Sleep Med X. 8:100121. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/39252819/ 

He, C. et al. (2025): The Mechanisms of Magnesium in Sleep Disorders. Nat Sci Sleep. 17:2639–2656. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12535714/ 

Schuster, J. et al. (2025): Magnesium Bisglycinate Supplementation in Healthy Adults Reporting Poor Sleep: A Randomized, Placebo-Controlled Trial. Nat Sci Sleep. 17:2027–2040. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12412596/ 

Zhang, Y. et al. (2012): Association of magnesium intake with sleep duration and sleep quality: findings from the CARDIA study. Sleep. 45(4):zsab276. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8996025/